Jan 31 2010

O-Töne vom 18. Forum Lokaljournalismus in Dortmund

Kategorie: Allgemeinadmin @ 16:06

Alexander Houbens (CvD Trierischer Volksfreund) schildert die crossmediale Arbeitsweise seiner Redaktion und erklärt, wie er die Reichweiten für lokale Inhalte im Internet in die Höhe treibt.

Alexander_Houbens_Forum2010

Katja Riefler (München) warnte davon die traditionelle lokaljournalistische Arbeit lediglich ins Internet zu verlängern: Sie müssen den Rückkanal zulassen, Sie müssen sich öffnen, forderte sie.

Katja_Riefler_Forum2010


Jan 30 2010

Tageszeitungen: Suche nach dem “Geschäftsmodell” blockiert Innovation

Kategorie: Allgemein, Medien, Medienarbeitadmin @ 17:03


Was wird aus den Tageszeitungen? Wie stark sind sie gefährdet und was kann sie retten? Das Forum Lokaljournalismus 2010, gemeinsam veranstaltet von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem WAZ-Konzern, rang mit den alten Fragen und brachte keine wirklich neuen Antworten. Spannend war es doch : wegen der tiefen Einblicke in die Nöte der Zeitungsmacher mit tiefgreifenden Innovationen und der Neuorientierung im digitalen Zeitalter.


Zur gleichen Stunde, als Steve Jobs den von der Fangemeinde heiß erwarteten iPad präsentiert, spricht WAZ-Konzernchef Bobo Hombach in Dortmund auf dem wichtigsten Lokaljournalismuskongress der Republik von der Bedeutung der Lokalzeitung für die Demokratie. Eine Sonntagsrede, wie sie im Grundsatz auch vor 20 Jahren hätte gehalten werden können. Keine Rede von rund 300 Journalisten, die der WAZ-Konzern innerhalb eines Jahres freigesetzt hat, von plattgemachten Lokalredaktionen, von der Gleichschaltung der WAZ-Zeitungen, die unter verschiedenen Zeitungsköpfen einheitliche Inhalte verbreiten. Und auch das umstrittene Konzept des konzernzentralen Online-Auftritts „derwesten.de” ist ihm keine Randbemerkung wert. 150 aus ganz Deutschland angereisten Lokalzeitungsmacher verschlägt es beinahe die branchenüblichen zynischen Sprüche.

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Jan 21 2010

Alles kommt raus

Kategorie: Allgemein, Zeitungadmin @ 12:26

Eigentlich keine schlechte Idee: Die Süddeutsche Zeitung wollte ihre Präsenz in der iPod-Welt bekannter machen und beauftragte eine Agentur, die sich mit Bloggern und Communities auskennt – wie sie behauptet. Aber die Leute von Trigami wollten auf Nummer sicher gehen und schrieben die rundum positiven Kommentare zu dem neuen App lieber gleich selbst …

Eine solche Werbeaktion mit gekauftem Lob in Blogs ausgerechnet von einer Qualitätszeitung, die einerseits die Tugenden des unabhängigen Journalismus hochhält und andererseits das Internet schon einmal als Quelle allen Übels beschreibt? Das war natürlich eine interessante Konstellation.

Jan Tißler jedenfalls machte die durchsichtige Sache öffentlich – und die Wellen schlugen Trigami und SZ in kürzester Zeit über den leeren Köpfen zusammen. Lesen Sie von Hans Leyendeckers Erben selbst, wie alles raus kam: http://www.medienhandbuch.de/news/social-media-unfall-drei-dinge-die-man-aus-der-missglueckten-blog-pr-der-sueddeutschen-lernen-kann-exklusiv-33632.htm

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Jan 12 2010

Ohne Zeitungen geht nichts ins Netz

Kategorie: Allgemeinadmin @ 14:03

Eine Studie des “Project for Excellence in Journalism” beim Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center gibt den Zeitungen die Ehre zurück. Demnach sind die Zeitungen in den Vereinigten Staaten nach wie vor die wesentlichen Lieferanten von Neuigkeiten aus der Region.

Die Untersuchung im Raum Baltimore stützt sich auf die Auswertung von 53 verschiedenen Medien über eine Woche hinweg. Demnach hätten die Zeitungen und ihre Online-Ausgaben in 61 Prozent der Fälle als Erste über ein Thema berichtet oder es überhaupt erst ans Licht gebracht. In 28 Prozent der Fälle sorgten örtliche Fernsehsender und ihre Webseiten für News, abgeschlagen folgten Radiostationen (7 %) und reine Online-Medien (4 %).

Viele Texte im Web, so die Studie, enthielten weniger neue Information als vielmehr Kommentare – nicht immer besonders sinnstiftenden Inhalts. Offenbar gelingt es professionellen Journalisten immer noch deutlich leichter, die Relevanz einer Neuigkeit richtig einzuschätzen. (Quelle: www.nydailynews.com)


Jan 12 2010

Ein aufmerksamer Leser …

Kategorie: Allgemeinadmin @ 13:37

... weist uns darauf hin, dass in der aktuellen Druckauflage von “Medienarbeit 2.0” ein Setzfehler unbemerkt geblieben ist: Auf Seite 59 oben verweisen wir auf das Service-Portal www.qype.com – es steht dort aber fälschlich “quipe”. Das ist falsch, wir bitten um Nachsicht.